Neue Ausstellung: "Ansichtssachen" von Susanne Bächer

Plakat der Ausstellung "Ansichtssachen" mit Werken von Susanne Bächer

Am Samstag, 26. September um 11.00 Uhr eröffnen wir die nächste Ausstellung in der Arteria. Herzliche Einladung zur Vernissage!

Über die Kunstwerke:
Aus gefaltetem Papier entwickelt Susanne Bächer Reliefs, räumliche Objekte aus wiederkehrenden Strukturen. Durch Farbe, Licht, Schatten und den Blickwinkel der Betrachter*innen entstehen unterschiedliche Ansichten derselben Arbeit. Die Betrachter*innen sind damit aufgefordert, selbst aktiv zu werden und den eigenen Standpunkt zu verlassen, um ein vollständiges Bild zu bekommen.

Im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs, der oft von Zuspitzungen und Polarisierungen lebt, setzt Bächers Werk einen bewussten Gegenpol. Sie verdeutlicht, dass es immer mehrere Ansichten gibt und dass diese gleichzeitig nebeneinander bestehen können.

Übrigens:
Wer ein Bächersches Objekt kauft, hat zuhause die Wahl. Denn die Ansichtssachen haben kein vorgeschriebenes Oben und Unten. Jede von ihnen kann in acht verschiedenen Arten aufgehängt werden. Und das immer wieder.

Über die Künstlerin:
Susanne Bächer ist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Bildende Kunst zunächst an der Gesamthochschule Kassel, dann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Dort machte sie das Staatsexamen, danach war sie Kunstlehrerin am Gymnasium, zuletzt in Tübingen. Die Künstlerin ist vielseitig kreativ, zeichnet, schreibt Bücher und hat mehrere Kartenspiele entwickelt. Für die Memories hat sie selbst Bilder in Aquarell gemalt und Texte verfasst. Sie lebt in Tübingen.

Die Künstlerin über die "Ansichtssachen":
„Es gefällt es mir, wenn Menschen Kunst und Kultur nicht nur hinnehmen, sondern selbst damit in Beziehung treten oder sogar Veränderungen vornehmen können. Ich habe mich gefragt: Könnte ein Bild, wenn man es seitlich sieht oder an ihm vorübergeht, vielleicht sogar einen zusätzlichen Reiz gewinnen? Zum Beispiel durch Änderungen des Farbklangs?

So kam ich auf die Faltungen aus Papier, Ansichtssachen. Es sind keine Bilder im engeren Sinne, sondern genau genommen Reliefs. Ihre Wirkung entfalten sie auch, weil die Flächen in verschiedene Richtungen weisen und so unterschiedlich vom Licht beschienen werden.“

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